Bin ich ein Flexitarier? – Ein Glaubensbekenntnis

Currywurst und Kürbispommes

Eine neue Wortschöpfung wurde an mich herangetragen. Der Begriff des Flexitariers.

Und auch wenn sich das wie ein besonders elastisches Gummiband anhört, so ist es doch ein Begriff mit dem ich mich identifizieren sollte.

Ein Flexitarier ist in Abgrenzung zum Vegetarier, Veganer und Frutarier ( siehe hierzu einen sehr erleuchtenden Artilkel aus der Zeit zu den verschiedenen Ernährungsarten http://www.zeit.de/lebensart/essen-trinken/2013-10/infografik-artikel-ernaehrungsarten) eine Person, die zwar gerne mal ein schönes Stück Fleisch genießt, zugunsten der Gesundheit aber immer häufiger darauf verzichtet.

Das ist gut und schön, allerdings stellt sich doch die Frage warum sollte ich auf Fleisch verzichten, wenn es mir doch schmeckt und ich auch moralisch den Fleischverzehr nicht verwerflich finde?

Die Antwort ist leicht- weil es gesund ist.

Ob es das wirklich ist, ist zu einer Glaubensfrage geworden, die zumindest unsere Nation spaltet.

In einem veganen Kochworkshop wurde gesagt, dass man Fleisch und tierische Produkte seinem Körper nicht antut, und doch enthält es Proteine und Eisen, zwei Stoffe die mit rein pflanzlicher Ernährung nur unter großen Mühen ausreichend zu erhalten sind.

Das interessantes Gerücht das ich hörte war, das Milch süchtig macht und dem Körper Calcium entzieht, wo es es doch eigentlich in großem Stile liefert.

Wie schon gesagt Gesundheit scheint Glaubensfrage und nicht Wissenschaft zu sein, also ist es Zeit für ein paar Glaubensbekenntnisse meinerseits:

  • Ja, ich glaube dass weniger Fleischverzehr meiner Gesundheit gut getan hat.
    Ich habe weniger Rheumaschübe bei gleichzeitig geringerer Medikamenteneinnahme.
  • Ja, ich glaube ich fühle mich fitter und ausgeglichener.
  • Nein, ich glaube nicht, dass es moralisch verwerflich ist Fleisch zu essen. Ein Schwein würde auch Mensch essen, wenn es ein Stück davon findet.
  • Nein, ich glaube nicht dass ich völlig auf Fleisch verzichten möchte.
  • Ja, ich glaube, dass ein gutes Steak göttlich schmeckt.
  • Ja, ich glaube ich bin ein Flexitarier.

Aber allem voran bin ich Genießer und dafür bringe ich heute ein schönes, herbstliches, vegetarisches Kürbisgericht mit, dass ich allerdings im Netz gefunden habe.

Kürbislasagne
Kürbislasagne

Das Rezept findet ihr hier .

http://www.chefkoch.de/rezepte/1630741270561920/Kuerbislasagne.html

Currywurst und Kürbispommes
Currywurst und Kürbispommes

Und noch ein flexitarisches Rezept von mir- wahlweise mit vegetarischer oder normaler Bratwurst

Currywurst und Kürbispommes

Zutaten:

4 vegetarische Bratwürste

10 getrocknete Cranberries

1 weiße Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Stück Ingwer

1 TL Koriander

1 TL Garam Marsala

1 Chili gewürfelt

50 ml Obstessig

1 Lorbeerblatt

50 g Rohrohrzucker

1 Dose stückige Tomaten

1 TL Rapsöl

1 Butternut Kürbis

Rosmarinsalz

1 EL Olivenöl

 

Zubereitung:

 

Die Zwiebel schälen und würfeln. Den Knoblauch ebenfalls schälen und hacken.

Das Ingwerstück schälen und in feine Streifen schneiden.

Die Cranberries ebenfalls klein schneiden.

In einem Topf das Rapsöl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und ingwer darin anbraten.

Die Cranberrries und die Tomaten dazugeben und aufkochen lassen. Dann Essig und Gewürze sowie die Chili dazugeben.

Alles 45 Minuten köcheln lassen und dann mit dem Pürierstab servieren.

Währenddessen den Butternut- Kürbis waschen und in 1 cm breite Streifen schneiden.

Diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit Rosmarinsalz bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.

Im Backofen 40 Minuten bei 180 Grad garen.

Kurz vor Ende der Garzeit auch die vegetarischen Bratwürste in einer Pfanne braten und zusammen mit den Kürbispommes und der Currysauce servieren.

 

An alle Flexitarier der Welt:

Schaut euch auch die Vorrausschau auf ein erstes Kochbuch an- wie für Flexitarier geschrieben.

 

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