Ein Sonnenstrahl im kalten deutschen Herbst- mediterranes Gemüse

In meinem letzten Post habe ich ja schon meiner Bewunderung für die mediterrane Küche Italiens Ausdruck verliehen.

Ob das was ich in den Marken genießen durfte kennzeichnend für Italien ist, mag ich als Neu-Bewunderer nicht bewerten. Es war schlichtweg eindrucksvoll lecker, wo auch immer wir die
Gastfreundschaft genießen konnten.

Das gestern nachgekochte Gericht- das mediterrane Gemüse- haben wir zum Beispiel auf einer Baustelle gegessen, gekocht von einem deutschen Koch mit einer italienischen Lebensgefährtin.

Was ich allerdings als neue Erkenntnis für zukünftige Kochversuche mitnehmen konnte, war folgende Beobachtung.
Verschiedenen Gerichte wurden zwar scharf angebraten, allerdings nur kurz, dann wurde nach und nach Flüssigkeit in kleinen Schlucken zugefügt, damit das Gemüse weichgedünstet wurde, aber nicht verbrannte.

Frische Kräuter, wie Rosamin, Thymian und Majoran geben zusammen mit dem unumgänglichen Knoblauch und dem köstlichen Olivenöl den bekannten mediterranen Geschmack.
Dieses langsame Weichdünsten lässt zudem zu, dass die verschiedenen Gemüsesorten das Aroma der Gewürze klarer aufnehmen.

Und da wir gerade so viel Gemüse da hatten, wurde auch noch ein kleiner Appetizer bzw. Fernsehsnack zubereitet.

Gemüsechips aus dem Ofen sind eine gesunde Alternative zu Kartoffelchips, denn sie entstehen lediglich durch trocknen im Ofen bei 150°C statt in der Fritteuse.

Ich denke man braucht eher feste Gemüse, die nicht so viel Wasser enthalten.

Ich habe es mit Kartoffeln, Möhren und Zucchini probiert und denke, dass die Zucchini weniger geeignet sind.

Die Kartoffeln und Möhren waren knusprig ohne verbrannt zu schmecken und haben dennoch Ihren Eigengeschmack behalten.

Hier mein Rezept des Nachkochversuchs:

Mediterranes Gemüse

Gemüsechips aus dem Ofen