Caldo Verde

Frisch importiert: Caldo Verde aus Portugal

In Portugal überall zu finden als leichtes Mittagessen. In jedem Imbiss, Restaurant sogar in der Bäckerei.
Und bestimmt gesünder als Currywurst hierzulande…

Caldo Verde- eine ganz besondere Gemüsesuppe

Caldo Verde heißt bloß grüne Suppe, doch so einfach ist es nicht.
Sie ist eine Nationalspeise der Portugiesen, stammt aus dem Norden Portugals und ist heute überall zu finden.

Sie besteht aus einer einfachen Kartoffelsuppe, die mit Chorico- also Wurst- und einer Pflanze verfeinert wird, von der ich bislang noch nie gehört hatte- Couve Galega. Angeblich eine Art Kohl

Also nicht so ganz leicht diesen Urlaubsgenuss hier zu wiederholen.

Kreative Abwandlung der Caldo Verde gefragt!

Während ich so nachdachte, was man denn in Ermangelung einer Couve Galega Pflanze in die Caldo Verde geben könnte, fiel mir ein, dass man wohl auch Kohlrabiblätter essen kann. So zumindest Erzählungen aus früheren Zeiten, als man auch in Deutschland noch alles aß, was nicht ungenießbar war.

Also wurden die Kohlrabiblätter in feine Streifen geschnitten und in der fertigen Suppe dann ca. 10-15 Minuten gegart.

Und die Überraschung war groß. Durch die Kohlrabiblätter bekam die Suppe ein ganz toll zartes Kohlaroma. Echt authentisch.

Suppe im Russell Hobbs Performance Pro

Die Suppe wurde natürlich im Standmixer Russell Hobbs Performance Pro püriert. Hier war ich skeptisch.
Laut Bedienungsanleitung müssen Flüssigkeiten auf 40 Grad abkühlen, bevor sie püriert werden können, da sonst die Flüssigkeit aufgrund des Dampfes spontan austreten könne. Oh je, hoffentlich muss ich danach die Küche nicht streichen.

Nach 10 Minuten warten hab ich es dann gewagt und die Küche blieb unversehrt. Also alles gut.

Trotzdem dachte ich, warum soll man den Standmixer schmutzig machen, wenn ich doch einfach mit dem Stabmixer die Suppe im Topf pürieren kann. Aber der Standmixer Russell Hobbs Performance Pro war sein Einsatz wert. Die Suppe wird super sämig mit dem Automatikprogramm für Suppen und es bleibt kein Stückchen übrig, wie so oft beim Stabmixer.

Zudem kann man aus dem Aufsatz des Standmixers die Suppe prima portionieren, sollte man einmal Gäste haben.

Ich bin bekehrt. Für Suppen zukünftig nur noch den Standmixer.

Frisch importiert: Caldo Verde aus Portugal
 
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Nährwerte
  • Portionen: 50
  • kcal: 375
  • Fett: 15 g
  • Transfette: 0 g
  • Kohlenhydrate: 41 g
  • Zucker: 6 g
  • Ballaststoffe: 10 g
  • Protein: 19 g
Mahlzeit: Lunch to go
Rezeptart: Healthy
Vorbereitungszeit: 
Zubereitungszeit: 
Zeit insgesamt: 
Zutaten
Für 2 Portionen:
  • 400 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Lammwurzen
  • 1 mittelgroßer Kohlrabi
Zubereitung
  1. Zunächst die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden.
  2. Die Karotte waschen und in Scheiben schneiden.
  3. Die Knoblauchzehe und die Zwiebel schälen und fein hacken.
  4. In dem Topf den Knoblauch und die Zwiebel mit etwas Olivenöl anbraten,die Kartoffel und die Karotte dazugeben, kurz mitbraten und dann mit der Gemüsebrühe auffüllen. Die Lammwurzen dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Ca. 20 Minuten garen.
  6. Die Kohlrabiblätter waschen und in feine Streifen schneiden. Den Kohlrabi selbst schälen, in ca. 1 cm breite Würfel schneiden und 10 Minuten in Salzwasser blanchieren. Er wird kurzerhand als Suppeneinlage benutzt.
  7. Dann die Lammwurzen herausnehmen und in Scheiben schneiden. Sie kommen im Anschluss wieder in die Suppe.
  8. Die Suppe im Standmixer feinpürieren und wieder in den Topf geben. Kohlrabiblätter, blanchierte Kohlrabiwürfel und Lammwurzenscheiben dazugeben, aufkochen und noch einmal 10 Minuten köcheln lassen.
  9. Danach kann die Suppe serviert werden.

 

 

 

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